Solarzellen aus Nanotechnologie mit hohen Wirkungsgrad

13. August 2010

Die Firma Ensol AS hat eine neue Technologie für Solarzellen entwickelt und zum Patent angemeldet. Die revolutionären Solarzellen bestehen aus einem dünnen Film, welcher beispielsweise auf Fenster gestrichen werden kann. Ein weiterer Clou dabei ist, dass die Solarzellen dabei gerade mal 8-10% des eintreffenden Lichts absorbieren und die Scheiben dadurch lediglich leicht getönt sein sollen. Ferner ist es möglich Wände von Häusern mit dem „Solarfilm“ zu streichen. Hier ist der Wirkungsgrad darüber hinaus größer, da ein größerer Teil des eintreffenden Lichtspektrums absorbiert werden kann. Angestrebt wird ein Wirkungsgrad von mindestens 20 Prozent. Durch die neue Methode können bisher nicht für Solarenergie erschließbare Bereiche erschlossen werden. Die zur Verfügung stehenden Flächen, für die Nutzung durch Solaranlagen, könnte dadurch um ein Vielfaches vergrößert werden.

Die Technologie befindet sich zurzeit noch in der Entwicklungsphase – geplant ist der Markteintritt für 2016. Für die weitere Entwicklung, bis hin zur Marktreife, hat sich Ensol AS mit der Universität Leicester einen starken Partner an die Seite geholt.

Ein erstes Treffen für die Planung der Zusammenarbeit fand am 10.08.2010 statt. Chris Binns, Professor für Nanotechnologie an der Universität Leicester teilte mit, dass er die Zusammenarbeit für eine sehr gute Chance halte, eine neue Methode zur Nutzung der Solarenergie zu entwickeln. Dazu gilt es nun zunächst einen Prototyp zu entwickeln und diesen anschließend zur Marktreife zu bringen.

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