Instrumente der europäischen Agrarpolitik

9. Oktober 2009

Die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union umfasst folgenden Instrumente:

Die Gemeinsame Marktpolitik dient der Schaffung einer gemeinsamen Marktordnung und stellt das wichtigste Instrument der Gemeinsamen Agrarpolitik dar. Mit Hilfe von festgelegten Interventionspreisen will man einheitliche Preise im Inland gewähren und zugleich mit Hilfe des Außenschutzes einheitliche Präferenzen gegenüber Agrarprodukten, welche nicht aus der Europäischen Gemeinschaft stammen sicherstellen.

Der Außenschutz beinhaltet flexible Zölle und Schwellenpreise, welche als Importabschöpfungen verstanden werden können und die Aufgabe haben, die Weltmarktpreise an die innergemeinschaftlichen Preise anzugleichen. Um einen Teil der Überschussproduktion auf dem Weltmarkt absetzen zu können, ist es notwendig, die Preise durch Exportsubventionen zu drücken, um die Erzeugnisse wettbewerbsfähig zu machen.

Außerdem gibt es die Sozial- und Strukturpolitik für den ländlichen Raum, die gemäß den Vereinbarungen von Berlin vom März 1999 zur zweiten Säule der GAP wurde. Das letzte Instrument ist die Harmonisierung der nationalen Rechtsvorschriften.

Leave a Comment

Previous post:

Next post: