Während in den meisten Entwicklungsländern immer noch kein Ende der Hungersnöte absehbar ist, kämpfen in den Industrienationen immer mehr Menschen mit den Folgen des Übergewichts. Dies ist das Ergebnis des neusten Weltkatastrophenbericht 2011.

Noch absurder wird dieses Ungleichgewicht, wenn der folgende Gedankengang verinnerlicht wird: Immer mehr Zeit wird in den Industrienationen darauf verwendet die überflüssig zugenommenen Kalorien in der Freizeit durch sportliche Aktivitäten zu verbrennen. Auf der anderen Seite steigt die Arbeitsproduktivität in vielen Entwicklungsländern nur unterproportional und es muss in vielen Fällen die gleiche Zeit aufgewendet werden, um eine bestimmte Menge an Nahrungsmitteln zu erzeugen, als dies vor einigen Jahren bereits der Fall war.

hungernde Frau in Afrika

hungernde Frau in Afrika

Zu den Fakten des Weltkatastrophenbericht 2011

Die Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond- Gesellschaften (IFRC) kommt in ihrem Weltkatastrophenbericht 2011 zu den folgenden Ergebnissen:

  • Über eine Milliarde Menschen auf der Welt leidet Hunger.
  • Aufgrund weltweiter Spekulationen mit Nahrungsmitteln steigen die Preise. Am stärksten betroffen sind:
    • Reis
    • Mais
    • Weizen
    • Öl
    • Zucker
    • Salz

IFRC-Generalsekretär Bekele Geleta sagte zu den steigenden Preisen:

„Die Nahrungsmittelpreise kommen den alarmierenden Höhen der Krise von 2008 wieder näher, wobei die Ärmsten der Armen am stärksten betroffen sind“.

„Es ist nicht hinnehmbar, dass ein Händler in London oder New York entscheidet, ob ein Vater in einem Land wie Indien es sich leisten kann, seine Kinder zu ernähren“.

Weiterhin wirken sich die folgenden Faktoren negativ auf die Lebensqualität in den Entwicklungsländern aus:

  • Vor allem die Ärmsten der Armen leiden unter den steigenden Preisen.
  • Die Agrarproduktion ist in vielen Ländern sogar rückläufig.
  • Spekulativer Rohstoffhandel.
  • Starkes Bevölkerungswachstum.
  • Klimawandel.

Der unzureichenden Versorgung mit Grundnahrungsmitteln ist ferner die hohe Sterblichkeitsrate bei den Kindern geschuldet. Insgesamt sterben jedes Jahr über drei Millionen Kinder vor dem Erreichen ihres fünften Lebensjahrs an Unterernährung. Davon seien ungefähr 90 Prozent auf die Folgen von chronischen Hunger zurückzuführen und nicht, wie so oft angenommen, auf akute Hungersnöte.

Es handelt sich dabei um einen dauerhaften Zustand, welcher relativ unabhängig von aktuellen Ereignissen ist. Für diejenigen Kinder, welche es schaffen das fünfte Lebensjahr zu überleben, beginnt oft ein Leben mit den Folgen der Mangelernährung. Dies führt oftmals zu körperlichen und geistigen Entwicklungsdefiziten.

So hart dies auch klingen mag, aber die Mangelernährung hat somit indirekt einen Einfluss auf die zukünftige Produktivität der betreffenden Länder. Durch die starken Einschränkungen der betroffenen Personen sind diese in der Regel nicht in der Lage, die gleiche Produktivität wie gesunde Menschen zu erreichen. Dies führt dazu, dass Länder mit schlechter Nahrungsmittelversorgung tendenziell weniger produktiv sind (sein können) und somit schlechter gegen Katastrophen und Krisen geschützt sind – ein Teufelskreislauf.

Den kompletten Weltkatastrophenbericht 2011 gibt es hier zum Download: Weltkatastrophenbericht 2011 (englisch)

 

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Weltweite Produktion und Transport

Die Globalisierung ist längst auf unseren Speisetellern angekommen. Neben so mancher neuen, exotischen Leckerei, die erst so den Weg in unsere Münder gefunden hat, finden sich aber auch viele altbekannte Obst- und Gemüsesorten in den Auslagen der Supermärkte. Exotisch ist an diesen Produkten allerdings nur die Herkunft: Neben den allseits bekannten Tomaten aus Spanien finden sich wahre Weltreisende wie Spargel aus Peru, Erbsen aus Thailand oder Äpfel aus Neuseeland.

Ein Großteil des Gemüses und Obstes in unseren Supermärkten wird in fernen Ländern angebaut. Darunter auch viele heimische Sorten.

Die vermeintlichen Vorteile dieser Produkte sind die häufig niedrigen Herstellungskosten und ausgedehnte Erntezeiten. Unter günstigen klimatischen Bedingungen können viele Sorten in den Jahreszeiten geerntet werden, in denen die Produkte bei uns in Europa nicht zur Verfügung stehen.

Allerdings legen diese Erzeugnisse weite Transportwege zurück, bevor sie bei uns in den Handel kommen. Darunter leidet die Qualität der Produkte: Geschmack und Vitamingehalt können selten mit erntefrischen Erzeugnissen mithalten. Darüber hinaus bedingt der Transport eine meist ungünstigere Energie- und CO2-Bilanz als bei heimischen Produkten.

Richtig einkaufen

Der Kauf regionaler Produkte zu deren Erntezeit bringt also einige Vorteile mit sich: Die Produkte sind häufig gesünder und wurden umweltschonender hergestellt. Darüber hinaus schont deren Einkauf häufig auch noch den Geldbeutel, denn zur Erntezeit sind die Preise der jeweiligen Sorten aus dem regionalen Angebot besonders niedrig.

Praktisch für unterwegs: Mit der App "

Für einen nachhaltigen und gesunden Einkauf gilt es also nur noch, bei Ihren Rezepten die jeweiligen Erntezeiten und die regionale Verfügbarkeit der Zutaten im Auge zu behalten. Sehr einfach gelingt dies mit einem Saisonkalender für ihre Einkaufsplanung. Als Benutzer eines Android Smartphones finden Sie vielleicht Gefallen an der kürzlich erschienenen App “Obst- und Gemüsekalender” von NBApps. Mit einem solchen Überblick über die aktuell verfügbaren Produkte besuchen Sie am besten einen nahen Wochenmarkt und achten auf den Kauf von Produkten regionaler Herkunft.

So tun Sie Ihrer Gesundheit, der Umwelt und Ihrem Geldbeutel zugleich etwas Gutes.

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Bio Siegel Vergleich und Bedeutung

Juni 2, 2011

Der Unübersichtlichkeit der Bio-Siegel liegt eine detaillierte Information zugrunde, die sich in der Ansicht vertiefend aufbaut. Neben dem EU-Logo und dem deutschen Bio-Siegel, die die Herkunft verraten, steht das Siegel vom Anbauverband, das die genauen Qualitäts-Richtlinien preisgibt. Der Kenner kann so bewusst wählen. Die einzelnen Bio Siegel und ihre Bedeutung Bio Siegel im Handel Das [...]

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Biowein aus ökologischem Anbau in Deutschland

Mai 29, 2011

Der Anbau und Absatz von “Wein aus Trauben aus ökologischem Anbau”, im Allgemeinen auch “Biowein” genannt, erfreut sich steigender Popularität. Beim ökologischen Weinbau wird sowohl auf chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel als auch auf Kunstdünger verzichtet, ebenso ist der Einsatz von Gentechnik bei der Traubenzüchtung verboten. Künstliche Eingriffe in den Gärungsprozess, wie beispielsweise durch die Benutzung synthetisierter Hefe, [...]

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Ökostrom Anbieter in Deutschland

Mai 21, 2011

Bereits vor der Atomkatastrophe in Japan war die Nachfrage nach Ökostrom hoch, nach dem verheerenden Unfall im Atomkraftwerk in Fukushima in Japan jedoch wollen immer mehr Verbraucher auf Ökostrom umstellen. Durch Berichte in Presse und Fernsehen über Ökostrom Anbieter sind viele Verbraucher aber auch verunsichert und wissen nicht, welchen Anbieter sie wählen sollen und bei welchem Ökostrom Anbieter sie auch tatsächlich Ökostrom bekommen.

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Gesund kochen mit Bio Lebensmittel

November 26, 2010

In den letzten Jahren hat ein regelrechter Bio-Boom unsere westliche Welt überrollt. Die Nachfrage steigt, und oft ist sie größer als das Angebot. Viele Lebensmittelhändler springen auf die Schiene auf, und sogar in der Kleidungsindustrie gibt es schon die Hosen aus der Bio-Baumwolle. Natürlich ist man bestrebt seiner Familie etwas Schmackhaftes, Leckeres und vor allem [...]

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Bio Tee – Teesorten aus biologischem Anbau

November 24, 2010

Gesünder leben mit Tee aus biologischem Anbau: Heutzutage werden in nahezu jedem Supermarkt hierzulande Produkte aus biologischem Anbau angeboten. Der Verbraucher findet Bio-Gemüse, Bio-Obst, Bio-Backwaren, Bio-Milch, Bio-Schokolade,… – einfach alles in Bio. Doch was bedeutet das Siegel “Bio”? Lebensmittel aus dem ökologisch kontrollierten Anbau werden als Bio-Lebensmittel bezeichnet. Das bedeutet, diese Produkte werden ohne den [...]

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Hintergrund zum Welternährungstag Jedes Jahr am 16. Oktober findet der Welternährungstag statt – dieses Jahr bereits zum 30. Mal. Das Datum für den Welthungertag wurde bewusst gewählt und ist auf die Gründung der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation „FAO“ zurückzuführen, welche am 16. Oktober 1945 gegründet wurde. Aufgabe der FAO ist es, die weltweite Ernährung sicherzustellen. Neben [...]

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Atomausstieg: Bedeutung für regenerative Energien

Oktober 2, 2010

Die am 8.9.2010 von der Regierung beschlossene Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke ist ein steuernder Eingriff in den Fahrplan Atomausstieg. Über die zu erwartenden Auswirkungen gibt es eine breite Diskussion, die mit starker Emotionalität geführt wird. Die Bundesregierung begründet die Laufzeitverlängerung vor allem mit Stabilitätsgewinnen. So will sie die Energieversorgung und die Preise sichern. Auch die Klimaschutzziele [...]

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